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20.05.2012

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Dossier
Costa Concordia
Die Havarie der "Costa Concordia"

Ende einer Kreuzfahrt

Weil der Kapitän die Inselbewohner grüßen wollte, rammte das Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen. Die Havarie hat viele Fragen zur Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen und der Qualifikation des Personals an Bord aufgeworfen. Während Rettungskräfte versuchen, das Schiff zu stabilisieren, fürchten die Bewohner Giglios eine Umweltkatastrophe. tagesschau.de hat Hintergründe zu dem Unglück zusammengestellt.

Passagiere berichten über chaotische Evakuierung

intern"Die hatten überhaupt keine Kontrolle"

Laut Aussagen von Passagieren verlief die Evakuierung der "Costa Concordia" alles andere als routiniert. Einen Eindruck davon liefern die Handy-Aufnahmen, die Urlauber gemacht haben. Gunnar Breske hat ein Ehepaar getroffen, das die Schrecken des Freitagabends mit der eigenen Kamera festgehalten hat. [video]

Interview zur Sicherheit auf Schiffen

intern"Nur wenige sind für Evakuierung ausgebildet"

Nach der Havarie der "Costa Concordia" wird auch über Fehler der Besatzung diskutiert. Bei Schieflage eines Schiffes laufe jede Evakuierung chaotisch ab, sagt Kapitän Jens-Peter Hoffmann im Gespräch mit tagesschau.de. Erst recht, weil nur 30 bis 40 Menschen an Bord überhaupt dafür ausgebildet sind. [mehr]

Telefonat zwischen Hafen und Kapitän

intern"Gehen Sie an Bord, verflucht nochmal!"

Nach der Havarie der "Costa Concordia" steht der Kapitän im Fokus der Kritik. Italienische Medien veröffentlichten einen Telefonmitschnitt, der die Vorwürfe gegen ihn untermauert. Darin weigert sich Schettino beharrlich, zurück an Bord zu gehen, obwohl die Evakuierung noch andauert. [mehr]

Die Bergung eines Kreuzfahrt-Riesen

internBeim Abrutschen des Schiffs droht eine Katastrophe

Um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, soll die havarierte "Costa Concordia" so schnell wie möglich geborgen werden. Notfalls muss sie dafür in mehrere Teile zerschnitten werden. Doch das birgt Risiken: Das Schiff könnte abrutschen - und dann könnte Öl aus den Tanks austreten. Von Sandra Stalinski. [mehr]

Taucher in der "Costa Concordia"

intern"Eine absolut albtraumhafte Arbeit"

Der Einsatz auf der "Costa Concordia" verlangt den Spezialisten von Polizei, Feuerwehr und Marine alles ab. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht bahnen sie sich ihren Weg durch das Chaos im Inneren des Wracks. Dabei kam auch Sprengstoff zum Einsatz. Von Stefan Troendle. [mehr]

Retter in der "Costa Concordia"

internDunkel, kalt und lebensgefährlich

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit für die Rettungstaucher vor Italiens Küste. 21 Menschen werden nach der Havarie der "Costa Concordia" noch vermisst. Doch mehrmals mussten die Taucher die Suche unterbrechen. Für sie ist die Arbeit oft lebensgefährlich. Carolin Fromm hat mit einem deutschen Rettungstaucher gesprochen. [mehr]

 

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