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Nach Florida hat Mitt Romney auch die Republikaner-Vorwahl in Nevada klar für sich entscheiden können. Das berichteten mehrere TV-Sender kurz nach Schluss der Abstimmung. Ersten Auszählungen zufolge kam er auf rund 45 Prozent der Stimmen. Für ihn ist es nach Florida der zweite Sieg in Folge und der dritte nach insgesamt fünf Abstimmungen.
Romney liegt in Nevada rund 20 Prozentpunkte vor seinen Mitbewerbern. Unklar ist allerdings, wer auf den zweiten Platz kommt. Hier lag Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich vor dem libertären Kongressabgeordneten Ron Paul. Es zeichnete sich aber ein knappes Rennen ab.
Romney präsentierte sich in einer Rede vor Anhängern bereits demonstrativ als Herausforderer von Präsident Barack Obama. Obama müsse sich für seine gebrochenen Versprechungen und seine verfehlte Politik bei den Amerikanern entschuldigen, sagte er in Las Vegas. "Wenn ich Präsident bin, kümmere ich mich um eure Jobs, nicht um meinen Job", sagte Romney mit Blick auf die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den USA.
[Bildunterschrift: Freut sich über seinen Sieg in Nevada: Mitt Romney. ]
Romney war als Favorit in die Abstimmung gegangen, da dort viele seiner mormonischen Glaubensbrüder leben. Bereits bei den Vorwahlen 2008 konnte er in dem Bundesstaat 51 Prozent der Wähler für sich gewinnen.
Gingrich kündigte an, seine Kandidatur aufrechtzuerhalten. "Ich werde nicht aussteigen", sagte er vor Journalisten. "Ich bin sogar recht zufrieden damit, wie wir dastehen."
Am Dienstag stehen die nächsten Vorwahlen der Republikaner in den Bundesstaaten Minnesota, Colorado und Missouri an. Im August findet dann der Nominierungsparteitag statt. Am 6. November wird der US-Präsident gewählt.
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