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Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird mit Zustimmung Russlands und Georgiens noch in dieser Woche die Zahl ihrer Beobachter in Georgien um 20 erhöhen. Das beschloss der Ständige Rat der OSZE nach zweitägigen Beratungen in der Wiener Hofburg.
Die Beobachter sollen in einem "Gebiet in der Nachbarschaft von Südossetien stationiert werden", sagte der finnische OSZE-Botschafter Aleksi Harkonen nach den Beratungen. Damit sollen sie "zur Stabilisierung der Lage und zur Koordination der internationalen Hilfe" beitragen. Finnland hält zurzeit den Ratsvorsitz.
[Bildunterschrift: 200 OSZE-Beobachter sind seit 1992 in Georgien stationiert. Ihre Zahl wird nun zunächst um 20 erhöht. ]Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Mission in Südossetien für mindestens sechs Monate um rund 100 Personen aufgestockt werden. Die Bedingungen dafür müssten jedoch zunächst zwischen Georgien und Russland ausgehandelt werden, hieß es in einer Erklärung.
Zurzeit sind in Georgien etwa 200 OSZE-Mitarbeiter stationiert, darunter neun unbewaffnete Militärbeobachter. Der finnische Außenminister Alexander Stubb hatte vergangene Woche die Aufstockung der OSZE-Beobachter in der Krisenregion vorgeschlagen, um den Waffenstillstand und die humanitäre Hilfe besser überwachen zu können. An der OSZE-Mission sollen alle 56 Mitgliedsstaaten beteiligt werden.