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In Deutschland ist eine Ende des Extremfrosts in Sicht. Zwar war die Nacht wiederum eisig, allerdings gab es nur noch ganz vereinzelt Rekordwerte. In Stiege in Sachsen-Anhalt zum Beispiel wurden minus 25,7 Grad gemessen. Dort wurde der alte Rekord vom Januar 1947 geknackt und um zwei Zehntel unterboten. In Eslohe in Nordrhein-Westfalen wurden minus 19,9 Grad gemessen.
Wie jetzt bekannt wurde, ist im Landkreis Nienburg ein Rentner an den Folgen der eisigen Kälte gestorben. Das habe die Obduktion des vergangene Woche aufgefundenen Toten ergeben, teilte die Polizei mit. Der 75-Jährige aus Landesbergen war vergangene Woche auf einem Feldweg zwischen Husum und Brokeloh entdeckt worden.
Dauerfrost in Mecklenburg-Vorpommern lässt auch die Ostsee langsam zufrieren. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie ragt das Eis bei Wismar schon weit in die Ostsee hinein. Entlang der pommernschen Bucht, vor Usedom, der Halbinsel Zingst und östlich von Rügen hat das Eis bereits eine Stärke von zehn Zentimetern. Auf den Vorpommerschen Boddengewässern gelten seit gestern weitere Einschränkungen für die Seeschifffahrt. Dort dürfen nur noch Schiffe die Häfen ansteuern, die mindestens 30 Zentimeter dickes Eis brechen können.
Die Schifffahrt in Sachsen und Sachsen-Anhalt wird wegen der anhaltenden Kälte heute vollständig zum Erliegen kommen. In Sachsen soll die Elbe am Abend gesperrt werden. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden hat es das seit den 1960er-Jahren nicht mehr gegeben, als die Elbe komplett zufror. Alle Schiffe seien verpflichtet, einen Hafen anzusteuern. Danach sei die Elbe von der tschechischen Grenze bis zur Saale wegen des dicken Treibeises dicht.
Ein bisschen weniger Kälte ist in Sicht: Am Wochenende wird es laut den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes eher nasskalt, und die Temperaturen steuern auf den Gefrierpunkt zu.
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