Ergebnis nach langen Verhandlungen
Im Streit um die milliardenschweren Agrarsubventionen hat sich die Europäische Union geeinigt. Nach einer nächtlichen Marathonsitzung stimmten die EU-Staaten einem Kompromiss des französischen EU-Vorsitzes zu. Auf die deutschen Großbauern kommen demnach hohe Verluste zu. [mehr]
Fragen und Antworten
Bei den EU-Agrarsubventionen geht es um Milliarden Euro. Die Direkthilfen sollen zugunsten des Umweltschutzes umgeschichtet werden. Bauern fürchten massive finanzielle Einbußen. tagesschau.de erklärt die Hintergründe. [mehr]
Amerikas Befürworter eines GM-Bankrotts
Der einstige US-Vorzeigekonzern General Motors steht vor der Pleite - und die Manager hoffen auf Staatssubventionen. Der ehemalige Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, Romney, meint jedoch, dass ein Konkurs dem Autobauer mehr nutzen als schaden als nützen könnte. Ralph Sina erklärt warum. [mehr]
Übernahme und Hilfe zur Selbsthilfe im Gespräch
Nach der Bitte des Autokonzerns Opel um staatliche Hilfe ist die Zukunft des Unternehmens unklarer denn je. Hessen beschloss eine Millionen-Bürgschaft, der Solarzellenhersteller Solarworld will die deutschen Opel-Werke übernehmen und das Unternehmen selbst drosselt die Produktion. [mehr]
Hessens Ministerpräsident Koch zur Opel-Krise
Nicht dem Opel-Konzern, sondern den Arbeitnehmern wolle man mit den beschlossenen Bürgschaften einen Gefallen tun - so Hessens geschäftsführender Ministerpräsident Roland Koch in den tagesthemen. Koch betonte: "Es geht nicht um Hilfe für irgendwelche Steuerakrobaten". [mehr]
Die Folgen einer Pleite der US-Autokonzerne
Die großen US-Autokonzerne fordern staatliche Milliardenkredite, um zu überleben. Andernfalls drohe ein "katastrophaler Kollaps" der US-Wirtschaft und der Verlust von drei Millionen Jobs, warnten sie bei einer Senatsanhörung. Doch wie realistisch ist diese Drohung? [boerse]
Beantragte Milliarden-Hilfe genehmigt
Im Kampf gegen den Staatsbankrott kann Island nun auf Geld vom IWF zurückgreifen. Der Internationale Währungsfonds genehmigte die beantragten Hilfen. Die insgesamt 2,1 Milliarden Dollar sollten über zwei Jahre in mehreren Tranchen ausbezahlt werden, teilte der IWF mit. [mehr]
80 Anlagen werden vorübergehend geschlossen
Der Chemiekonzern BASF schließt "wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes" weltweit
vorübergehend 80 Anlagen. In 100 Betrieben werde zudem die Produktion gedrosselt, betroffen seien 20.000 Beschäftigte. Man richte sich auf harte Zeiten ein, so Vorstandschef Hambrecht. [mehr]
EU-Kommission plant Maßnahmenpaket
Mit 130 Milliarden Euro will die EU die schwächelnde Konjunktur stützen - das bestätigte Wirtschaftsminister Glos. Bezahlt werden soll die gewaltige Finanzspritze von den Mitgliedsstaaten. Allein auf Deutschland entfielen 25 Milliarden Euro. [mehr]
Klage gegen Stadtwerke Dinslaken abgewiesen
Wie genau die Endpreise eines Gasversorgers zustande kommen - das darf auch weiterhin weitgehend geheim bleiben. Der Bundesgerichtshof hat die Klage eines Stadtwerke-Kunden aus Dinslaken abgewiesen, der detailliert wissen wollte, warum er mehr zahlen sollte. [mehr]
Kirchner soll Krauß ablösen
Der Chef der Bahngewerkschaft Transnet, Krauß, hat seinen Rückzug angekündigt. Hintergrund ist offenbar der Ärger um seine Zustimmung zu Bonuszahlungen für den Bahn-Vorstand im Fall eines Börsengangs. Nachfolger soll der bisherige Transnet-Vize Kirchner werden. [mehr]
Regierungsberater wechselt zu Finanzdienstleister
Der Chef der fünf sogenannten Wirtschaftsweisen, Rürup, hat sich für eine neue Aufgabe entschieden. Nach ARD-Informationen beendet er Anfang 2009 seine Tätigkeit als Berater der Bundesregierung und wechselt als Chef-Ökonom zum Finanzdienstleister AWD. [mehr]
Ausländische Investoren ziehen Geld ab
Immobilienpreise brechen ein, Investoren ziehen Geld ab, Großprojekte stehen vor dem Aus: Die neue Wirtschaftsmetropole Dubai gerät in den Sog der Finanzmarktkrise. Doch bei aller Sorge um die Zukunft glauben Experten, einen Retter ausgemacht zu haben: das Emirat Abu Dhabi. [boerse]
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